Avalon

Avalon stellt im keltischen Mythos das Elysium dar. Es spielt auch vor allem in der Artussage eine große und wichtige Rolle. Hier wird der verwundete König Artus von den anmutig erscheinenden Frauen und Feen mit einer schwarz verhüllten Barke auf die in den Nebeln liegende heilige Insel Avalon gebracht. Der Sage nach wurde König Artus hier durch die Zauberkraft und Heilkünste der Priesterinnen wieder geheilt und auf seine Rückkehr in die richtige Welt vorbereitet, die ihm prophezeit wird. Die Äpfel auf Avalon sollen die ewige Jugend symbolisieren.

Die Auslegungen und Geschichten um Avalon spalten sich weit. Es gibt viele zwar im Kern gleiche, jedoch in den Ausmalungen unterschiedliche Interpretationen. In den meisten ist jedoch davon die Rede, daß das sagenumwogene Zauberschwert Exkalibur auf der Insel geschmiedet wurde und auch dorthin wieder zurück gebracht worden ist. Einige reden davon das Artus´Halbschwester Morgane le fay auf Avalon lebte, andere behaupten, das sie im Zauberwald von Broceliande viele Ritter in ihren Bann zog.

Auf der Insel war auch Glastonbury Abbey zu finden, denn es sollen dort auch einige Christen gelebt haben. Auf dem Glastonbury Tor soll Josef of Arimathaea den heiligen Strauch gepflanzt haben und in Eintracht mit den Priesterinnen gelebt haben. Es lässt sich schwer nachvollziehen, was jetzt wirklich stimmen könnte.

Eins ist jedoch sicher: Jeder der sich ein wenig mit diesem Thema beschäftigt, hat seine eigene Theorie und stellt sich seine eigene Phantasiewelt über Avalon zusammen.